Schreiben, dichten, reimen. Bei den Buchkindern könnt Ihr Eure Geschichten aufschreiben. So, wie es Euch gefällt. Schreibschrift, Druckschrift, Schreibmaschine, Computersatz – alles ist möglich.

Gestalten und Illustrieren. Wir helfen Euch beim Gestalten der Texte. Ihr könnt Eure Bilder in verschiedenen Drucktechniken (Linoldruck, Radierung, Kartoffeldruck …) vervielfältigen.

Ein richtiges Buch. Ihr seid dabei, wenn aus Euren Bildern und Texten richtige Bücher entstehen.

Wir sind Kooperationspartner des Buchkinder Leipzig e.V.

Die Buchkinderarbeit ist eine weitestgehend freie Arbeit. Dennoch haben wir vier Regeln herausgearbeitet, die den Erfolg der Arbeit sichern sollen:
So wenig wie möglich vorsagen, vorzeichnen, vorschreiben:
Rechtschreibung spielt vorerst keine Rolle. Das Kind soll frei schreiben können, soll alle Wörter seines Sprachschatzes benutzen. Ein Kind, das schreibt, liest. Es will dann auch in seinem Buch die rechte Schreibung.
Text und Bild bilden eine Einheit:
Es soll kein Text ohne Bild und keine Bilder ohne Text stehen bleiben. Sie bedingen einander und sind der Garant für den Gestaltungsprozess.
Ein Buch braucht seine Zeit:
Jedes Kind durchläuft Entwicklungsphasen, hat sein eigenes Arbeitstempo. Die Kinder und Jugendlichen benötigen Zeit für ihr Buch und sie bekommen diese Zeit. Damit löst sich der übliche Zeitraum eines befristeten Projektes auf. Es gibt kein vorhersagbares Ende. Die Tätigkeit des Kindes ist wichtig.
Präsentieren von Ergebnissen:
Als Verfasser von Text und Bild haben die Kinder auch das Bedürfnis, sich mit anderen zu
vergleichen. Buchkinder erfahren in der Beschäftigung mit den Texten anderer auch die Bestätigung ihrer eigenen Einzigartigkeit. Zu öffentlichen Lesungen wie auf den Buchmessen stellen sie sich zudem der "Erwachsenenwelt". Durch des Lesen öffnen sich ihnen neue Horizonte, Anreize, den eigenen Ausdruck zu erweitern.